Das Projekt:
Eine historische Spurensuche
Wie kann man sich eine historische Spurensuche vorstellen?
Mehrere Projektgruppen, vor allem junge Menschen, also Schüler/-innen, Student/-innen oder auch Geschichts-werkstätten, werden im Rahmen unseres Projektes nachforschen, welche Treffen, Begegnungen, Arbeiten und kulturellen Aktivitäten von Mitgliedern der „Roten Kapelle" an diesen Orten stattgefunden haben. Dazu werden Aufzeichnungen, Fotografien und Literatur ausgewertet. Dies beinhaltet auch eine Auseinandersetzung mit den daran beteiligten Menschen, ihrem Leben, ihren Plänen und ihren Widersprüchen. Viele der Orte haben darüber hinaus eine spannende Geschichte, die bis in die Gegenwart reicht und der nachgegangen werden kann. Die Spurensuche kann Recherchen in Archiven, Gespräche mit Experten und Zeitzeugen und die Auswertung von bereits vorhandenem Material beinhalten. Die Ergebnisse werden kreativ aufbereitet, z.B. in Form einer Dokumentation, einer Erzählung, eines Theaterstücks oder eine Collage.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Die Projektgruppen werden sich die Ergebnisse zunächst auf einem Projekttreffen gegenseitig vorstellen. Bei diesem Treffen geht es aber nicht nur um die Präsentation von Ergebnissen, sondern auch darum, in lockerer Atmosphäre und bei gemeinsamen Aktivitäten miteinander über aktuelle Themen ins Gespräch zu kommen. Die Präsentationen sollen dann medial aufbereitet werden und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies kann u.a. über Veranstaltungen oder Presseartikel geschehen. Die Präsentationen aller Gruppen sollen schließlich auf einer Projekthomepage zusammengefasst werden, wodurch eine Art Landkarte der Orte der Roten Kapelle in Brandenburg und ein Beitrag zu einem noch ungeschriebenen Stück der Geschichte dieses Widerstandsnetzwerks entsteht.

